Formigran FTA

Gegen Migräne: Zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphasen von Migräneanfällen.

Jeder 7. Erwachsene in Deutschland leidet unter Migräne. Dabei erleiden Betroffene durchschnittlich etwa einen Migräneanfall im Monat, der dann auch noch einige Tage andauern kann.

Betroffene beschreiben den Migränekopfschmerz als pulsierend oder pochend. Dabei treten Migränekopfschmerzen vorwiegend einseitig auf, und können durch Kopfbewegungen oder körperliche Aktivität zunehmen.

Migräne ist aber mehr als nur Kopfschmerz: Übelkeit bis hin zum Erbrechen, sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit sind häufige Anzeichen des Migränekopfschmerzes.

Migräne zählt inzwischen zu den 20 Leiden, die das tägliche Leben am meisten einschränken. Jetzt gibt es mit Formigran ein Präparat, das eine völlig neue Behandlung des Migränekopfschmerzes ermöglicht. Denn Formigran zielt direkt ins Zentrum der Migräne-Entstehung.

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Anwendungsgebiet

Formigran ist das erste rezeptfreie Arzneimittel, dessen Wirkstoff speziell für die Behandlung von Migräne in der Kopfschmerzphase entwickelt wurde. Der Wirkstoff in Formigran, Naratriptan, unterscheidet sich von anderen Wirkstoffen, die rezeptfrei zur Behandlung von Migränekopfschmerzen eingesetzt werden. Naratriptan wirkt dort, wo der Migräneschmerz entsteht: Es verengt die geweiteten und entzündeten Blutgefäße in der Hirnhaut auf Normalgröße. Deshalb bekämpft Formigran nicht nur Kopfschmerzen, sondern auch andere typische Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit. Formigran ist unabhängig vom Schweregrad eines Migräneanfalls für alle Migränepatienten im Alter von 18 – 65 Jahren geeignet.

Anwendungshinweise

Formigran darf nicht eingenommen werden, wenn: Sie jünger als 18 Jahre oder älter als 65 Jahre sind; Sie überempfindlich gegenüber Naratriptanhydrochlorid oder einem der sonstigen Bestandteile sind; Sie einen Herzinfarkt oder eine verminderte Durchblutung des Herzens, Verkrampfungen der Herzkranzgefäße, periphere Gefäßerkrankungen haben oder diese früher einmal auftraten; Sie einen Schlaganfall oder vorübergehende Zustände von Minderdurchblutung im Gehirn haben oder hatten; Sie Bluthochdruck haben oder wegen hohem Blutdruck behandelt werden; Sie unter Nieren- oder Leberfunktionsstörungen leiden; Sie Durchblutungsstörungen der Beine haben oder Sie an peripheren Durchblutungsstörungen leiden; bei Ihnen eine der seltenen Migräneformen (hemiplegische, basilare oder ophthalmoplegische Migräne) diagnostiziert wurde; Sie zur Behandlung der Migräne gleichzeitig Medikamente (z.B. Ergotamin, Ergotaminderivate, einschl. Methysergid) oder Triptane (z.B. Sumatriptan- o. Naratriptan-haltige Produkte) anwenden. Formigran darf nicht zur Vorbeugung von Migräne eingenommen werden.

Wirkstoffe / Inhaltsstoffe

1 Filmtablette enthält:
Arzneilich wirksame Bestandteile:
2,5 mg Naratriptan (entsprechend 2,78 mg Naratriptanhydrochlorid)

Sonstige Bestandteile:
Mikrokristalline Cellulose, Lactose, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Hypromellose, Titandioxid (E 171), Triacetin, Eisen(III)-hydroxidoxid (E 172), Indigocarmin-Aluminiumsalz (E 132)

Hersteller / Vertrieb

GSK OTC MEDICINES
77815 BUEHL

Haftungsausschluss

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Es sei betont, dass die dargestellten Produktinformationen in keinem Fall die fachliche Beratung ersetzen. Bei Fragen zu Arzneimitteln, Risiken und Nebenwirkungen wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.